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20. September 2017

Nachbericht zum Zootag

Pünktlich wie bestellt fielen die letzten Regentropfen am vergangenen Sonntag kurz vor Beginn des Zootages im Tiergarten Straubing. Ab 13:00 Uhr lud der Tiergarten am Tag der offenen Tür alle ein, die einmal ein Auge hinter die Kulissen werfen wollten. Gleich nach dem Eingang konnten die Besucher durch eine sonst verschlossene Türe auf den Betriebshof gehen. Dort zeigten die beiden Zootierärzte Dr. Franz Able und Dr. Josef Kitzinger was so alles in der Zooapotheke und in den Schränken der Behandlungsräume verstaut ist. Wer sich einmal im Blasrohrschießen versuchen wollte, hatte auch die Möglichkeit, sich besondere Kniffe zum zielsicheren Treffen von den Tierärzten abzuschauen.
Nach Heu, Gemüse und Obst duftete es aus der Zooschule. Dort hatten die eifrigen Hände der Tierpfleger aufgebaut, was so alles an Futtermitteln im Zoo gebraucht wird. Buntes Obst und Gemüse sowie Nüsse und getrocknete Früchte waren nur ein Teil, den die einheimischen und exotischen Bewohner des Tiergartens verputzen. So mancher war erstaunt was die Tiere an nur einem Tag an Futter brauchen. Besonders eindrucksvoll war die riesige Rinderschulter, das Futter für die Raubkatzen. Aber auch die schweren Maschinen die nötig sind das Fleisch zu zerteilen, ließ so manchem Besucher den Mund offen stehen. Zooführerin Ruth Blechschmidt ließ die jüngeren Besucher mal ausprobieren, was es so alles an Beschäftigung für die Affen im Tiergarten gibt. Mit Stöckchen konnten sie nach bunten Kaugummikugeln stochern. „Die Tierpfleger stecken da Apfelspalten, Nüsse und alles Mögliche, was die Affen gerne verputzen rein und dann sind sie eine ganze Zeit beschäftigt und machen keine Dummheiten. Ist gar nicht anders als bei uns Menschen“, erklärte sie unter dem zustimmenden Nicken grinsender Eltern, die genau wussten wovon sie redet. Auch einen Blick in die umfangreiche Exponate Sammlung der Zooschule ließ Blechschmidt werfen.
Die besonderen Höhepunkte waren aber mit Sicherheit die Besuche in den einzelnen Abteilungen. So konnten die Besucher zusammen mit den Tierpflegern einmal einen Blick in die Exotenställe der Afrikaanlage werfen. „Was für ein Luxus“ bemerkte einer der Zoobesucher als Huftierrevierleiter Alfred Mühlehner erklärte, dass neben einer Stallheizung eine Lüftungsanlage eingebaut ist, damit es den Tieren nicht zu sehr nach sich selbst stinkt. Ganz nah konnten die Besucher den Tieren bei den Azubis Julian Kelbel und Benedikt Bonholzer kommen, die im Exotarium und im Dannerhaus Schlangen, Echsen und Leguane vorstellten. Komplette Stille unter den Besuchern stellte sich ein, als Schichtleiter Günter Hartl die Besucher mit in die Löwenanlage nahm. Zuvor konnten sich aber alle noch davon überzeugen, dass die Löwen in ihren Boxen im Raubtierhaus ihr Abendessen verspeisten, bevor die Anlage betreten wurde.
Neben den Führungen durch die Tierhäuser und Ställe fanden auch mehrere Fütterungen statt, bei denen nach Lust und Laune gefragt werden konnte, was einem schon immer auf der Zunge brannte. Neben den Trampeltieren wurden auch die Rothirsche, Pinguine, Waschbären und Fischotter gefüttert. Dabei stellte ein Besucher ganz klar fest: „Kann man gar nicht glauben, dass ein Pinguin so viel verdrücken kann!“
So bekamen 1150 Besucher einen Blick hinter die Kulissen und einen Einblick in die verschiedenen Arbeiten und Abläufe im Tiergarten Straubing.

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