Steinzeithaus


Das jungsteinzeitliche Bauernhaus – übrigens der einzige Nachbau eines steinzeitlichen Langhauses in Deutschland - ist 36 Meter lang, 6 Meter breit und hat eine Firsthöhe von 5,25 Metern. Das Grundgerüst besteht aus 123 Eichenrundhölzern. Das Dach wurde 1998 von einem Schilfdachdeckermeister mit 25 Tonnen Schilf vom Neusiedler-See gedeckt. Die mit dünnen Haselnussstangen ausgefachten Wände sind mit einem Gemisch aus Lehm, Stroh und Sand verfugt.

Beim Nachbau dieses jungsteinzeitlichen Bauernhauses wurden die neuesten archäologischen Erkenntnisse über steinzeitliche Bautechniken berücksichtigt. Denn wie archäologische Funde beweisen, haben solche Häuser vor 7000 Jahren auch hier im Lerchenhaid gestanden. Im Inneren des Hauses zeigen wir eine Ausstellung über steinzeitliche Handwerkstechniken und die Entstehung der Haustierrassen. Unter Anleitung durch einen Experimentalarchäologen können Besuchergruppen auch steinzeitliche Handwerkstechniken wie das Feuer machen oder die Bearbeitung von Feuerstein selbst ausprobieren! Die Termine der Steinzeitlichen Aktionstage finden Sie hier.

Hinweis: Das jungsteinzeitliche Bauernhaus ist aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht begehbar. Die Ausstellung über die Entstehung von Haustierrassen und steinzeitlichen Handwerkstechniken sind demzufolge ebenfalls nicht zu sehen.

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