Chileflamingo

Die Rosafarbenen Flamingos sind bereits seit vielen Jahrzehnten ein beliebter Anziehungspunkt bei den Besuchern des Tiergartens Straubing. Völlig ohne Scheu stehen sie wenige Meter neben dem Besucherweg und lassen so manches Menschenmädchen begierlich nach ihren rosafarbenen Federn schielen.
 
Chileflamingo (Phoenicopterus chilensis)
Ordnung: Flamingoartige (Phoenicopteriformes)
Familie: Flamingos (Phoenicopteridae)
 
Verbreitung:
Südamerika, von Peru über Argentinien bis Feuerland
 
Lebensraum und Lebensweise:
In großen Gruppen leben die Flamingos in und an Salzseen, Lagunen und Flussmündungen. Sie sind tagaktiv.
 
Nahrung:
Kleinkrebse, kleine Schnecken und Insektenlarven
 
Größe:
bis zu 1m hoch und etwa 2 kg schwer;
 
Fortpflanzung:
Brütet in Kolonien von mehreren tausend Paaren. Das Nest ist ein Schlammkegel mit einer Mulde an der Spitze. Das Weibchen legt meist nur ein Ei, das Junge schlüpft nach einem Monat, nach 75 Tagen sind die Jungen flügge
 
Wussten Sie dass…
  • … die rosa Gefiederfarbe daher kommt, dass die Flamingos roten Krebschen fressen, deren Farbstoffe in die Federn eingebaut werden? Als Ersatz für diese Krebschen dient im Zoo ein natürlicher Farbstoff im Futter demselben Zweck.
  • ... dass die Jungtiere noch einen ganz geraden Schnabel haben und er sich erst im Laufe der ersten Wochen biegt?
  • … die Küken von den Eltern mit „Schlundmilch“ ernährt werden, die durch Karotinoide und rote Blutkörperchen intensiv rot gefärbt ist?
  • … die Flamingos die winzigen Krebse aus dem Wasser filtern, indem sie Wasser in den Schnabel saugen und das Wasser dann durch die Hornlamellen am Schnabelrand wieder hinauspressen, während die Krebschen und anderes Kleingetier zwischen den Lamellen hängen bleiben? Bartenwale wie z.B. Blauwale ernähren sich auf ganz ähnliche Weise.

Weitere Informationen über den Chileflamingo finden Sie im Zootier-Lexikon!