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04. Oktober 2017

Wie geht es eigentlich Arinya?

Ein Känguru erkundet sein künftiges Heim im Tiergarten Straubing

Wie geht es eigentlich Arinya? Die Straubinger Tierpflegerin Anja Eichler hatte das junge Känguru aus dem Tiergarten im Alter von vier Monaten in ihre Obhut genommen, als dessen Mutter überraschend gestorben ist (wir berichteten). Das kleine Känguru hat seitdem gut das Dreifache an Gewicht zugelegt und ein seidig braunes Fell entwickelt. Neuerdings darf Arinya schon regelmäßig aus Mamas selbstgenähten Beutel hüpfen um sich in ihrer unmittelbaren Nähe umzusehen und die Welt zu erkunden. Nun beginnt die Tierpflegerin auch, die Kleine ganz allmählich an ihr zukünftiges Heim zu gewöhnen: das Kängurugehege im Tiergarten Straubing. Dazu hat sie sich in einen von den anderen Kängurus abgetrennten Gehegeteil gesetzt und ihren Schützling aus dem Beutel klettern lassen. Da wurde an Blättern geknabbert und am Boden gerochen, mit Volldampf durch das Gehege gehüpft, das Sandbecken in Augenschein genommen und an dem einen oder anderen Grashalm genascht. Nie entfernte sich Arinya weiter als fünf bis sechs Meter von der Tierpflegerin. Sobald sie nach etwa zehn Minuten genug hatte, kletterte sie kopfüber wieder in den warmen Beutel am Bauch der Tierpflegerin. Zwar ist es noch etwa ein halbes Jahr hin, bis das Junge vollständig entwöhnt ist, doch auch bei Familie Känguru schlüpfen die Jungtiere im Alter von etwa acht Monaten hin und wieder aus dem Beutel, um die ersten Sprünge zu wagen. Springen jedenfalls kann Arinya bereits hervorragend, wie die Bilder zeigen.


 

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