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Feuersalamander

Der Feuersalamander gehört sicherlich zu den auffälligsten heimischen Amphibienarten.

 

Feuersalamander  (Salamandra salamandra)
Ordnung: Schwanzlurche (Caudata)
Familie: Echte Salamander und Molche (Salamandridae)

Verbreitung:
Europa, Nordwestafrika und Nordwestküste Kleinasiens

Lebensraum und Lebensweise:
Unter Steinen, Totholz, Wurzeln u.ä. in Laub- und Mischwäldern mit feuchtem Boden

Nahrung:
Insekten, Würmer, Nacktschnecken

Größe:
bis zu 20 cm lang; relativ plumper Körperbau

Fortpflanzung:
Im Gegensatz zu den meisten Amphibien paaren sich Feuersalamander an Land! Das Weibchen legt auch keine Eier, sondern behält die Eier bis zum Moment des Schlüpfens der Larven in sich, so dass sie lebende Larven ins Wasser absetzt.

Wussten Sie dass... der Feuersalamander seinen Namen aus drei Gründen besitzt?
1.) aufgrund der auffälligen schwarz-gelben Zeichnung
2.) aufgrund der Wirkung seines giftigen Hautsekretes: Es schützt ihn nämlich nicht nur vor Bakterien und Pilzen, sondern auch vor Fraßfeinden wie Fuchs oder Dachs. Nimmt ihn ein Tier in den Mund, treten sofort Vergiftungserscheinungen auf wie Brennen, Maulsperre oder starker Speichelfluss auf. Seine auffällige Körperzeichnung ist deswegen eine Warnung: Vorsicht! Ich bin giftig! Auf den Menschen wirkt das Hautsekret höchstens leicht brennend.
3.) aufgrund eines alten Aberglaubens: Früher hat man dem Feuersalamander Zauberkräfte nachgesagt. Wenn ein Feuer ausgebrochen ist, hat man die Tiere einfach in die Flammen geworfen in dem Glauben, sie würden das Feuer löschen. 

Weitere Informationen über den Feuersalamander finden Sie auf der Homepage des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) 

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